Unser Brennholzsortiment:

 

Buchenholz

(Abgelagert, unter 25 % Restfeuchte)
Als ultimatives Kaminholz für den offenen Kamin gilt das Buchenholz. Ein schönes Flammenbild, verbunden mit einer guten Glutentwicklung und so gut wie keine Funkenspritzer.

Gespalten und geschnitten auf ca. 30  cm                    82 Euro je rm

Gespalten und geschnitten auf ca. 25 cm                     85 Euro je rm

Eichenholz

(Abgelagert, unter 25 % Restfeuchte)
Eichenholz ist der ideale Brennstoff für Ihren Kachelofen oder Kaminofen. Der Heizwert von Eiche ist vergleichbar mit dem der Buche, wobei das Eichenholz eine längere Brenndauer aufweist. Für den offenen Kamin wird Eiche weniger gefragt, Gründe dafür sind weniger Glutbildung und ein kleineres Flammenbild wie beispielsweise Buche.
Gespalten und geschnitten auf ca. 30 cm               80 Euro je rm

Gespalten und geschnitten auf ca. 25cm                83 Euro je rm


Laubmix

(Eiche, Buche, Birke, Esche Ahorn oder sonstiges Laubhartholz)
Gespalten und geschnitten auf ca. 30 cm              79 Euro je rm

Gespalten und geschnitten auf ca. 25cm               82 Euro je rm

 

Nadelholz

(Abgelagert, unter 20 % Restfeuchte)
Gespalten und geschnitten auf ca. 30 cm              65 Euro je rm
Gespalten und geschnitten auf ca. 25 cm              68 Euro je rm

 

Birke

(Abgelagert, unter 20 % Restfeuchte)
Gespalten und geschnitten auf ca. 30 cm              79 Euro je rm
Gespalten und geschnitten auf ca. 25 cm              80 Euro je rm

 

Anzündholz

Sack ca.0,22 cdm                          4 Euro

Hauklotz                                     15 Euro

 

Alle Preise sind incl. 7 % Mehrwertsteuer .

Sie erhalten bei Lieferung eine ordnungsgemäße Rechnung.

 

 


Die Unterschiede zwischen Festmeter, Raummeter und Schüttmeter:

Ein Festmeter ist ein Kubikmeter Holz ohne Luftzwischenräume.

Ein Raummeter ist die in einem Gestell (1m x 1m x 1m) hineinpassende Holzmenge in Form von großen Scheiten 1 Meter Länge oder Rundhölzern.in 1 Meter. In unserem Fall arbeiten wir mit einem Holzbündelgerät , Dieser Raummeter wird für sie dann ofenfertig geschnitten .

Aufgestappelt in ihrem Vorrat kommen sie dann auf eine Menge von 0,75 -0,8 Kubik .

Ein Schüttraummeter ist lose geschüttetes Holz in ein Behältnis von 1m x 1m x 1m. Durch die lose Schüttung entsteht natürlich ein großer Hohlraum.

Wenn sie einen Kubikmeter Holz benötigen müssen Sie 1,4 RM ofenfertiges Holz bestellen.

1 RM entspricht der Menge von 1,4 Schüttraummeter!

 


 


Sehr geehrte Damen und Herren,

oft erleben wir in Kundengesprächen, dass die Kunden meinen, Kaminholz sei so teuer geworden und empfinden den Preis als zu hoch. Ja es stimmt, der Preis von Kaminholz ist deutlich nach oben gegangen, aber warum? Wir möchten Ihnen versuchen zu erklären, warum das so ist und warum mit weiteren Preissteigerungen in den nächsten Jahren zu rechnen ist.

Blicken wir mal zurück in die Jahre 1989-1996:
Die Nachfrage nach Rohholz war gering und wenn, dann nur nach Nadelhölzern - hauptsächlich starke Fichte. Einen Absatzmarkt für Laubholz z. B. Buche, Eiche, Birke gab es quasi nicht. Bei der Waldpflege (Durchforstungsarbeiten) wurden Laubhölzer nur gefällt und blieben zum Verrotten bestimmt im Wald liegen.

1996-2000: Langsam besann sich die Bevölkerung an die gute alte Ofenwärme und es wurden die jetzt wieder neu angebotenen Kamine und Kaminöfen eingebaut. Der Forst fing nun an Laubholz als Brennholz zu verkaufen, da dies die einzige Möglichkeit war, wenigstens einen kleinen Unkostenbeitrag zur teuren Waldpflege zu bekommen. An dieser Stelle sei bemerkt, dass Holz in dieser Zeit nicht einmal kostendeckend geerntet wurde, sondern mit einem Verlust von mindestens 20-25 DM pro Raummeter nur zum Zweck der Waldpflegearbeiten.

2000-2003: Die Anzahl der neu errichteten Kamine nimmt ständig zu, Holzvergaserkessel für Zentralheizungen werden staatlich gefördert, es setzt ein wahrer Boom ein. Heizen mit Holz ist wieder in. Der Holzpreis ist zwar ein wenig angestiegen aber immer noch sehr billig. Langsam entstehen auch neue Werke, in denen das billige Laubholz verarbeitet wird.

2003-2005: Die Anzahl der holzverarbeitenden Werke wächst weiter und die benötigte Menge vom Rohstoff Holz nimmt in großen Maße zu. Kamine & Öfen schießen wie Pilze aus dem Boden, jeder meint billig das ganze Haus ausheizen zu können und möchte auf das teuer gewordene Öl und Gas verzichten.

2005-2007: Die holzverarbeitende Industrie, Export nach Übersee, Versuchsprojekte zur Herstellung von Bio-Treibstoffen, diverse Hersteller von Holzbriketts und Pellets und noch viele große Werke der Holz & Zellstoffindustrie brauchen Unmengen vom Rohstoff Holz. Es wird mehr vom Rohstoff Laubholz benötigt als in unserer Region zur Verfügung steht, die Folge: drastische Preiserhöhungen auf dem Rohholzmarkt.

2007: Der Bedarf am Rohstoff Holz ist ungebremst stark, die Preise steigen erneut um ein Vielfaches an.Zudem stellt sich in zunehmenden Maß die Frage nach der Wertschöpfung aus dem Rohstoff Holz. Als Erstes kommt die Großindustrie mit einer Vielzahl an Arbeitsplätzen, die bevorzugt zu günstigeren Konditionen einkauft und als letztes Glied in der Kette bleibt der „gemeine Brennholzkunde“, der erheblich höhere Preise zahlen muss, um überhaupt noch Holz zu bekommen.

2008: Nie Nachfrage nach Rohholz wächst stetig weiter und es ist kein Ende abzusehen. Zudem werden die Einschlagsmengen in der Forstwirtschaft reduziert. Neue Werke wie z. B. Choren Sun Diesel gehen in Betrieb und es werden sicher noch einige neue Werke, die sich alle auf den so wertvoll gewordenen Rohstoff Holz stürzen, dazu kommen. Der Holzpreis wird sicher weiter ansteigen.

2010: Die Weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Preise für Öl und Gas zwar etwas sinken lassen, doch der Holzpreis ist weiterhin auf dem hohen Niveau geblieben. Für das Jahr 2011 ist sogar mit noch weiteren Preissteigerungen auf dem Rohholzmarkt zu rechnen.

 

Holz ist nicht wirklich zu teuer, es hat nur einige Jahre lang eben nicht viel gekostet. Es wurde nicht einmal kostendeckend geerntet, sondern mit Verlust. Das ist jetzt nicht mehr der Fall und die Waldbesitzer - egal welcher Form - sind erstmals in der glücklichen Lage, mit ihrem Wald, der viel Zeit und Geld kostet, auch etwas zu erwirtschaften.

Zum Abschluss noch eine kurze Anregung zum Nachdenken, wie viel Arbeit und damit verbundene Kosten in Ihrem Kaminholz steckt

Pflanzung und Pflege des Waldbestandes für mindestens 40-80 Jahre, Vorbereitung der Flächen

  • Anzeichnen der zu entnehmenden Bäume durch den Revierförster
  • Holzeinschlag mit modernen Vollerntern oder manuell mit der Motorsäge
  • Holzrückung mit Pferden an die Rückegasse
  • Endrückung an die Lkw befahrbaren Wege und Straßen mit modernen Rückezügen
  • Aufmaß durch den Revierförster
  • EDV Verarbeitung der Holzmengen im Forstamt
  • Transport mit dem Holztransport LKW auf unseren Lagerplatz
  • Transport vom Rohholzlagerplatz zum modernen Holzspalteautomat mittels Traktor und Krananhänger
  • Sägen und Spalten des Holzes incl. Entsorgung von Spänen und Abfall
  • Transport mit Gabelstapler und Lagerung des Kaminholzes für bis zu 2 Jahre Transport mit Gabelstapler vom Lagerplatz und Beladen des Lkw zum Ausliefern
  • Ausliefern und Entladen des LKW bei unserer Kundschaft

Des Weiteren kommen viele Nebenarbeiten dazu, die wir auf Wunsch gern erklären. Vielleicht hat dies Ihnen geholfen, den Preis von Kaminholz etwas anders in der Wertigkeit einschätzen zu können. Einen besonderen Dank an den Kollegen, der das so ausführlich aufgelistet hat.